Basketball Spielberichte Herren 1
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Herren 1 gelingt zum Saisonabschluss ihr (Vize-)Meisterstück

Herren 1 vs. BC Hellenen München
Samstag, 24. März 2012; 19:00 Uhr

Endstand 85 : 74

Nach dem müden Auftritt in Landsberg wollte man mit einem positiven Ergebnis diese Spielzeit beenden. Der Rahmen dafür war prächtig. Die zahlreichen Zuschauer in der Mehrzweckhalle erlebten den sensationellen Cheerleader-Auftritt der Damen 1. Damit lösten sie die Wettschulden ein, die beim Rate- und Spielquiz bei der Weihnachtsfeier entstanden sind.

Zunächst zeigten sich die Hausherren dann doch beeindruckt von der Kulisse und schließlich wurde ja auch der neue Meister empfangen. Nach kurzer Zeit fand man dann in dieses Spiel, das sich zu einem offenen Schlagabtausch entwickelte. Mit 18:19 wurden die ersten zehn Minuten beendet. Im zweiten Viertel war dann von vornehmer Zurückhaltung nichts mehr zu sehen. Die beiden Vettern Thomas Loder (16 Punkte) und Johannes Bader (19 Punkte) harmonierten prächtig und spielten Pick and Roll in Perfektion. Mit einem 15:0-Run zog man davon. Kurz vor der Halbzeit kamen die Münchner etwas heran, doch in letzter Sekunde verwandelte Kilian Flotzinger cool einen Halbdistanzwurf und versetzte den Gästen einen weiteren Nackenschlag (Halbzeitstand 45:31).

Mit großer Motivation kam man dann aus der Kabine. Schnelle sechs Punkte in Serie sorgten für eine schier unglaubliche 20-Punkte-Führung. Danach ging der Faden etwas verloren. Der Offensiv-Motor geriet etwas ins Stocken. Die Hellenen schlossen immer wieder Schnellangriffe erfolgreich ab. Vor allem Alexander Simon (26 Punkte, 4 Dreier) war trotz starker Verteidigung kaum zu stoppen. Der Vorsprung schmolz auf sieben Punkte zusammen.

Im abschließenden Durchgang ging es dann wieder hin und her und der Ausgang des Spitzenspiels war völlig offen. Richtig kritisch wurde es, als Per Sebald umknickte und verletzt das Spielfeld verlassen musste. Doch Bernie Binder sprang in die Bresche und übernahm auch im Abschluss Verantwortung. Beim Stand von 70:67 fasste sich Josef Heckl ein Herz und traf trotz Foul seinen vierten Dreier. Auch der anschließende Bonusfreiwurf wurde sicher verwandelt. Das positive Momentum nutzte nun der SVM. Die Münchner bäumten sich zwar mit dem Mute der Verzweiflung noch mal auf. Doch um die Angriffe erfolgreich zu Ende zu spielen, fehlte die letzte Konzentration und Kraft. Vor allem Johannes Bader beackerte in der Verteidigung den deutlich größeren Center Marc Pous und brachte ihn immer wieder an den Rand der Verzweiflung. Den Schlusspunkt setzte dann Josef Heckl, der einen waren Sahnetag erwischte. Den letzten Fast-Break schloss er mit ertönen des Horns mit seinem fünften Dreier bei fünf Versuchen erfolgreich ab. Der Jubel kannte dann keine Grenzen. Die verdiente Vize-Meisterschaft wurde gebührend gefeiert.

Zunächst geht der Glückwunsch an die von Kenan Koldere betreute Mannschaft des BC Hellenen München. Die Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg in die Bezirksliga sind absolut verdient. Ein großer Dank geht ans treue Publikum, die das Team in der gesamten Spielzeit wunderbar unterstützt haben. Zu der tollen Atmosphäre zum Saisonabschluss trugen maßgeblich die Damen (mit Unterstützung aus dem Juniorinnenbereich) mit ihrem Debüt als Cheerleader bei. Vielen Dank für Euren Mut und Euren Einfallsreichtum! An dieser stelle noch herzlichen Glückwunsch an Flo Schreier und seiner Truppe zum sofortigen und souveränen Wiederaufstieg in die Bezirksliga.

Am ersten Mai-Wochenende lassen dann die SVM-Burschen traditionell die Saison mit dem stark besetzten Maipokal in Zwiesel ausklingen.

Für den SVM spielten: Bader (19 Punkte), Loder (16), Heckl (16, 5 Dreier), Feldmann (13), Sebald (11, 1 Dreier), Flotzinger (4), Binder (3), Westenrieder (3), Aumiller und Dahle

Bericht von: Josef Heckl

 


 

Herren 1 enttäuschen in Landsberg! 

 

DJK Landsberg 2 vs. Herren 1
Samstag, 17. März 2012; 15:30 Uhr

Endstand 65 : 48

Binnen einer Woche musste man zum zweiten Mal die Reise an den Lech antreten. Nur Maze Euringer konnte wegen seiner Bänderverletzung nicht dabei sein. Mit einem Sieg konnte man die Vize-Meisterschaft feiern. Die Hausherren aus Landsberg konnten jedoch mit einem Triumph den letzten Tabellenplatz verlassen.

Der Beginn war dann sehr verhalten. Im Angriff fand man nicht ins Spiel und in der Verteidigung war man zu nachlässig und pomadig. Landsberg dagegen dominierte nach kurzen Anlaufschwierigkeiten die Begegnung. Auch die kurzzeitige Umstellung auf eine 3-2-Zonenverteidigung brachte keine Besserung. So lief man bereits nach dem ersten Durchgang einem 11:18-Rückstand hinterher. Auch im zweiten Viertel gab es immer wieder Nackenschläge. Vor allem Jonas Fiebich (20 Punkte) traf wiederholt schwere Würfe am Mann und lies die Verteidiger verzweifeln. Der Rückstand wuchs weiterhin an und betrug zur Halbzeit bereits 35:24.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit wollte man ein anderes Gesicht zeigen. Tatsächlich konnte man wieder ein wenig heran schnuppern. Man lies sich aber weiterhin viel zu oft überlaufen und kassierte Fast-Break-Punkte am Fließband. So geriet man gegen Ende des Viertels sogar noch weiter ins Hintertreffen. Im letzten Abschnitt war dann kein aufbäumen mehr zu verspüren. Man lies die unvermeidliche Niederlage über sich ergehen. Die Lechstädter wirkten dagegen teilweise wie entfesselt. Warum sie in der Tabelle so weit hinten angesiedelt sind, konnte sich an diesem Nachmittag hingegen niemand erklären. Völlig verdient endete diese Partie mit 65:48. Dabei gingen alle Viertel verloren und kein Spieler zeigte dabei Normalform. Das einzig positive war die Freiwurfquote (17 von 18, 94,44 %). Wenngleich man sich doch deutlich mehr Foulpfiffe der beiden Schiedsrichter wünschte.

Man wirkte nach dem kraftraubenden Thriller gegen Prittriching und einer langen Saison im Kopf und in den Beinen müde. Landsberg dagegen kämpfte ums sportliche überleben und wollten diesen Sieg einfach mehr. Es war die Bestätigung, dass in dieser ausgeglichenen Liga Nuancen und die Tagesform entscheiden. Trotz des schwächsten Auftritts in dieser Spielzeit, sollten die positiven Entwicklungen dieser Mannschaft herausgestrichen werden. Im letzten Saisonspiel gegen den frischgebackenen Meister aus München werden noch mal die letzten Kraftreserven mobilisiert. Der SVM hofft auf tatkräftige Unterstützung in der heimischen Mehrzweckhalle.

Für den SVM spielten: Bader (11 Punkte), Sebald (10, 1 Dreier), Loder (10, 1 Dreier), Feldmann (6), Heckl (5, 1 Dreier), Flotzinger (4), Kindl (2), Aumiller und Binder.

Das nächste Spiel findet am Samstag, 24.03.2012 um 19:00 Uhr in Mammendorf gegen die Hellenen München statt.

Bericht von: Josef Heckl

 


 

Herren 1 entscheiden Krimi nach Verlängerung für sich! 

 

TV Prittriching vs. Herren 1
Sonntag, 11. März 2012; 18:00 Uhr

Endstand 68 : 69 n. V.

Die Grundvoraussetzungen für dieses wichtige Spiel waren alles andere als optimal. Bader, Flotzinger und Westenrieder meldeten sich wegen Urlaub ab. Binder und Euringer waren verletzt. Zu sechst zum TV Prittriching fahren? Gut, dass auf die Akteure der zweiten Mannschaft Verlass ist.

Christian Benz und Christoph Dahle halfen in der Not. Auch Bernie Binder konnte am Donnerstag dosiert trainieren und gab für den Sonntag grünes Licht. Dank des mäßigen Wetters brach Kilian Flotzinger seinen Skiurlaub vorzeitig ab. So trat man die Reise doch noch mit einer respektablen Mannschaft an.

Hoch konzentriert ging man dann in das Spiel. Die Center Benz und Feldmann trafen aus der Halbdistanz und nach kurzer Zeit sprang eine 9:2-Führung heraus. In der Verteidigung agierte man von Beginn an mit einer 3-2-Zonenverteidigung. Nach ein paar Nachlässigkeiten wurde diese wiederholt ausgehebelt. Die Distanzschützen Matthias Sztul und Robert Holzner nutzen dies erfolgreich aus. So geriet man nach einem Run mit 10:12 in Rückstand – der erste von zahlreichen Führungswechseln. Daraufhin antwortete Per Sebald mit zwei erfolgreichen Dreipunktwürfen. Nach dem ersten Viertel führte man mit 18:14.

Nun war in der Offensive etwas der Wurm drin. Man verließ zunehmend den erfolgreich eingeschlagenen Weg. Die Center wurden immer seltener angespielt und man suchte sein Heil in Einzelaktionen. Der Vorsprung schmolz so auf 23:24, dieses Halbzeitergebnis erinnerte eher an ein Handballspiel.

Nach der Pause behauptete man lange Zeit einen knappen Vorsprung. Ein ständiges hin und her. Beim Stand von 36:36 fasste sich Marco Kindl ein Herz und versenkte mit dem erklingen des Hornes einen Dreipunktwurf zum 39:36. Das Momentum lag nun bei den Gästen. Mit einem erneuten Dreipunktwurf durch Robert Holzner gingen jedoch die „Burchinger“ fünf Minuten vor Schluss mit 49:46 in Führung. Nun musste auch noch Per Sebald mit dem fünften Foul den Court verlassen und fehlte somit in der Crunch-Time. Trotzdem gelang mit einigen gelungenen Aktionen die Führung zum 57:54. Die Dramatik dieser Begegnung erreichte seinen vorläufigen Höhepunkt. Nach einer Auszeit warfen die Mammendorfer auf Höhe der Mittellinie ein. Die verbleibende Spielzeit war mit der Wurfuhr gerade zu identisch. Die Gastgeber verteidigten gut und so landete ein verunglückter weiter Pass in den falschen Händen. Acht Sekunden vor Schluss traf Robert Holzner seinen dritten Dreier. Ausgleich und erneute Auszeit. Der letzte Wurf wurde leichtsinniger Weise verweigert, somit Remis.

Unentschieden beim Basketball? Ex-Nationalspieler und Sport1-Experte Stephan Baeck sagt dazu, dass ist wie seine eigene Schwester zu küssen. Einer muss lachend und einer muss weinend vom Parkett gehen. Also fünf Minuten Nachschlag. Von einem Schock, ob der vergebenen Chancen in der regulären Spielzeit alles klar zu machen war nichts zu merken. Sofort ergriff man die Initiative und mit hochprozentiger Wurfquote und sicheren Freiwürfen ging man bald schon mit fünf Punkten in Führung. Diesmal war es der ältere der Holzner-Brüder, der mit einem Dreipunktwurf verkürzen konnte. Nach einem weiteren erfolgreichen Distanzwurf vom Routinier Matthias Sztul und zwei sicher verwandelten Freiwürfen führte Prittriching mit 68:67. Sollte man sich nach aufopferungsvollem Kampf doch noch um den verdienten Lohn gebracht haben? Der letzte Angriff gehörte dem SVM. Die Gastgeber brachten bei einem Pass die Hände dazwischen. Ausball und erneuter Einwurf. Der Ball sollte zu Thomas Loder, dieser wurde aber zu gut gedeckt. Kilian Flotzinger konnte jedoch angespielt werden. Er drehte sich und stieg elegant zum Korb und verwandelte. Das gepfiffene Foul war jedoch vor der Wurfbewegung. Also zwei Freiwürfe. Diesen Thriller könnte selbst David Fincher nicht spannender inszenieren. Trotz Trash-Talk der Gegner zeigte er keine Nerven, er blieb cool und brachte Mammendorf mit 69:68 in Führung. Nach der Auszeit wurde Robert Holzner frei geblockt. Der letzte Dreipunktwurf fand jedoch nicht sein Ziel, die ertönende Sirene erlöste den SVM, der Auswärtssieg war unter Dach und Fach.

Ein unglaublich intensives, hart geführtes Spiel fand am Ende einen glücklichen Sieger. Ein Lob geht noch an die beiden Referees, es war in einer turbulenten Begegnung nicht immer leicht den Überblick und die notwendige Ruhe zu behalten. Da es in dieser Saison für Mammendorf keine Landkreisderbys gibt, entwickeln sich die Spiele gegen Prittriching immer mehr zu den brisantesten Saisonhighlights mit sportlich fairer Rivalität.

Nun hat man es weiter selbst in der Hand die Vize-Meisterschaft zu erreichen. Das Auswärtsspiel gegen das akut abstiegsgefährdete Team aus Landsberg birgt aber große Gefahren. Auf die Leichte Schulter sollte man die erfahrenen Lechstädter jedenfalls nicht nehmen.

Für den SVM spielten: Feldmann (16 Punkte), Flotzinger (13), Benz (13), Sebald (11, 2 Dreier), Loder (6), Heckl (6), Kindl (4, 1 Dreier), Aumiller, Binder und Dahle.

Das nächste Spiel findet am Samstag, 17.03.2012 um 15:30 Uhr beim DJK Landsberg 2 statt.

Bericht von: Josef Heckl

 


 

Herren 1 besiegen souverän den TSV Forstenried

 

Herren 1 vs. TSV Forstenried
Samstag, 3. März 2012; 16:45 Uhr

Endstand 73 : 41

Nach dem unterirdischen Auftritt im Bezirkspokal bei der DJK Sonnen, bei dem in letzter Sekunde der Halbfinaleinzug verpasst wurde (49:53), lag der Trainingsschwerpunkt unter der Woche beim werfen. Um die Ziele am Ende nicht zu verfehlen war ein Sieg gegen die abstiegsbedrohten Forstenrieder, die ohne Topscorer Frederic Feucht (20 Punkte pG) antraten, Pflicht.

Von Beginn an hielten die Hausherren das Heft des Handelns in der Hand. Die Angriffe wurden meist geduldig zu Ende gespielt, die Defense war aggressiv und so konnten auch immer wieder Fast-Breaks erfolgreich abgeschlossen werden. So stand es nach dem ersten Viertel bereits 25:15.

Auch im nächsten Abschnitt konnten die Gäste aus dem Südwesten Münchens dem sehr geschlossenen SVM nur wenig entgegensetzen. Die teils eingesetzte Ball-Raum-Verteidigung wurde immer wieder vor allem durch Per Sebald ausgehebelt. Obwohl er immer wieder gefoult wurde, traf er unmögliche Würfe. Die fälligen Bonusfreiwürfe traf er meist sicher. So wuchs der Vorsprung zur Halbzeit auf 40:26.

Nach der Pause ging in der Offensive ein wenig der Faden verloren. Die Angriffe wurden auf beiden Seiten sehr fahrig und überhastet abgeschlossen. Die Ordnung ging zeitweise völlig verloren. Erst gegen Ende des dritten Durchgangs fing man sich wieder. Dies spiegelt sich auch im schwachen Viertelergebnis von 9:11 wieder.

Im abschließenden Durchgang steigerten die Mammendorfer wieder die Intensität. Vorne wurde der Ball wieder besser bewegt. Die Verteidigung war wieder giftiger und die überforderten Forstenrieder ergaben sich mehr oder weniger ihrem Schicksal. Sie verdienten sich die wenigen Punkte (trotz überschaubarer Quote) vor allem an der Freiwurflinie.

Mit Rückenwind kann nun die Reise an den Lech angetreten werden. Der TV Prittriching wird mit dem überraschenden Sieg gegen die Hellenen und dem deutlichen Triumph gegen Milbertshofen bestärkt in die Partie gehen. Es wird eine weitere Steigerung des SVM notwendig sein um den wichtigsten Schritt Richtung Vize-Meisterschaft zu gehen. Die Hinspielniederlage vor eigenem Publikum dürfte als weitere Motivationshilfe dienen.

Für den SVM spielten: Sebald (25 Punkte), Bader (13), Flotzinger (12), Loder (8), Heckl (5, 1 Dreier), Euringer (4), Feldmann (2), Kindl (2), Westenrieder (2) und Aumiller.

Das nächste Spiel findet am Sonntag, 11.03.2012 um 18 Uhr in Hurlach beim TV Prittriching statt.

Bericht von: Josef Heckl

 

 


 

Herren 1 verlieren unglücklich in Milbertshofen 

 

TSV Milbertshofen 2 vs. Herren 1
Samstag, 11. Februar 2012; 16:30 Uhr

Endstand 64 : 56

Die erneute Auswärtspartie führte den SVM in den Münchner Norden zum TSV Milbertshofen. Zunächst störten Personalsorgen die Vorbereitung. Die Guards Bernie Binder, Maze Euringer und Marco Kindl fehlten definitiv, genau so wie Coach Gunnar Nummert. Der Einsatz von Johannes Bader war wegen einer Verletzung im letzten Spiel noch nicht gesichert.

Die Situation entspannte sich aber: Christoph Dahle, Christoph Westenrieder und Christian Benz blieben nach dem Spiel der Zweiten in der Halle und halfen aus. Auch Johannes Bader konnte das letzte Training bestreiten und meldete sich fit.

Nach ausgeglichenem Start, fand Milbertshofen immer besser in diese Begegnung und konnte nach dem ersten Viertel mit 17:12 in Führung gehen. Die Umstellung auf eine Ball-Raum-Verteidigung erzielte zunächst den gewünschten Effekt. Zahlreiche Steals waren die Folge, die immer wieder mit Schnellangriffen abgeschlossen werden konnten. Im Angriff wurden jedoch nach wie vor viel zu viele Möglichkeiten liegen gelassen. Auch vermeidlich leichte Punkte unter dem Korb wurden verfehlt. Mit einem Halbzeitrückstand von 36:30 war aber noch alles drin.

Nach der Rückkehr aus der Kabine war endlich die Lethargie verflogen. Mit aggressiver Mannverteidigung zwang man den Gastgeber zu zahlreichen Ballverlusten und konnte mit einem 14:0-Run innerhalb von nicht einmal fünf Minuten einen Vorsprung von acht Punkten erzielen. Nach der fälligen Auszeit gelang dann in der Offensive gar nichts mehr. Wieder wurden fahrlässig Chancen vergeben und teils haarsträubende Turnovers fabriziert. So musste ein 12:2-Run hingenommen werden und so wurde das abschließende Viertel mit einem 46:48-Rückstand gestartet.

Zunächst wurde die Führung der Milbertshofener Regionalliga-Reserve leicht ausgebaut. Vor allem Per Sebald sträubte sich aber mit einigen getroffenen Drei-Punkt-Würfen gegen die drohende Niederlage. Beim stand von 53:50 hatte er aber zwei Mal Pech mit zwei Dreiern die jeweils schon reinguckten. Nach wie vor hatte man große Schwierigkeiten die 3-2-Zonenverteidigung zu decodieren. Es fehlte die Bewegung und die Ruhe im Abschluss. Es wurde kein Mittel gefunden um die Center vernünftig ins Spiel zu bringen. Am Schluss wurde die Uhr mittels schneller Fouls gestoppt. Zeigte Milbertshofen zuvor noch große Schwächen von der Linie, verwandelten sie die Freiwürfe nun meist sicher. So mussten alle Hoffnungen auf einen weiteren Auswärtserfolg begraben werden.

Im Kampf um Platz 2 spielten die anderen Teams zwar für Mammendorf, man verpasste es aber sich ein wenig abzusetzen. So bleibt es weiterhin recht eng. In der ausgeglichenen Liga kann nach wie vor jeder jeden schlagen. Entscheidend sind meist nur Nuancen. In der Faschingspause können die Akkus nun wieder aufgeladen werden. In zwei Wochen tritt man die weite Reise in den Bayerischen Wald an. Im Viertelfinale des Bezirkspokals trifft man auf die DJK Sonnen. Im Anschluss wird im Heimspiel gegen den TSV Forstenried die Schlussphase der Saison eingeleitet.

Für den SVM spielten: Sebald (19, 4 Dreier), Benz (10), Bader (8), Heckl (5, 1 Dreier), Feldmann (5), Dahle (5), Loder (2), Flotzinger (2), Westenrieder und Aumiller.

Das nächste Spiel findet am Samstag, 25.02.2012 um 18:45 Uhr in Hauzenberg bei der DJK Sonnen im Bezirkspokal statt.

Bericht von: Josef Heckl

 


 

Herren 1 festigen Tabellenplatz 2

 

TSV Weilheim 2 vs. Herren 1
Samstag, 28. Januar 2012; 16:00 Uhr

Endstand 81 : 91

Nach der schmerzlichen Niederlage gegen Dachau wollte man sich so schnell wie möglich rehabilitieren. Doch auf dem Programm stand das schwere Auswärtsspiel bei der Bayernliga-Reserve des TSV Weilheim, die mit zwei hohen Siegen glänzend ins neue Jahr gestartet sind. Die Reise trat man aus verschiedenen Gründen mit acht Mann etwas dezimiert an. Nach dem besseren Start der Mammendorfer kamen die Gastgeber immer mehr in Schwung und nahmen einen kleinen Vorsprung mit ins zweite Viertel.

Auch in diesem Abschnitt blieben die Trefferquoten relativ hoch und es zeichnete sich frühzeitig ein High-Scoring-Game ab. Gegen Mitte des zweiten Viertels dann die Schrecksekunde: der bis dahin dominierende Spieler unter den Brettern Johannes Bader verletzte sich beim Kampf um den Rebound schwer und musste das restliche Geschehen von der Bank beobachten. Wie lange er ausfällt ist noch nicht absehbar, von dieser Stelle schon einmal eine schnelle Genesung! Von einem Schock war dann aber nichts zu merken, kleinere Rückstände wurden schnell wieder aufgeholt und so ging es mit 41:43 in die Kabine.

Nach der Pause zeigte sich der SVM hellwach in der Verteidigung. Vorne kam dann David Feldmann immer besser in Schwung. Ob von der Halbdistanz oder direkt am Brett: er war jetzt kaum per zu stoppen und avancierte zum Topscorer der Mammendorfer. Trotzdem blieb das Spiel ausgeglichen und man lief nach wie vor einem kleinen Rückstand hinterher.

Im abschließenden Durchgang setzte man in der Defense noch mal eine Schippe drauf. Die resultierenden Schnellangriffe wurden meist sicher von Per Sebald abgeschlossen. Im Set Play lief der Ball schnell und sicher, die Geduld hat sich gelohnt und die Führung konnte endlich übernommen werden. Nach der Umstellung der Gastgeber auf eine Ball-Raum-Verteidigung reagierte man unbeeindruckt und Maze Euringer versenkte cool und abgezockt zwei Dreier. Diese abwechslungsreiche und meist hochklassige Partie war aber noch nicht entschieden. Die Uhr wurde in der Schlussphase von Seiten der Weilheimer durch schnelle Fouls immer wieder gestoppt. Diesmal zeigte man sich abgeklärt und so fanden in der entscheidenden Phase fast alle Freiwürfe ihr Ziel. Bei den Referees war leider über das gesamte Spiel keine klare Linie zu erkennen. Es erwies sich jedoch wieder als richtig bei umstrittenen Entscheidungen die Ruhe zu bewahren. Man belohnte sich für diesen gigantischen Kraftakt am Ende selbst mit einem tollen Sieg und der Festigung von Tabellenplatz 2.

Bemerkenswert ist in dieser Spielzeit die Stärke „on the road“. Den vier Auswärtssiegen steht lediglich eine Niederlage gegen die ungeschlagenen Hellenen aus München gegenüber. Nächstes Wochenende ist Zeit zum durchschnaufen, danach geht es zur Zweiten Mannschaft des TSV Milbertshofen. Das Heimspiel wurde mit 14 Punkten Differenz gewonnen. Leichte Spiele gibt es in dieser ausgeglichenen Liga jedoch nicht und so werden die Akteure wieder voll gefordert sein.

Erwähnenswert ist noch die sensationelle Ausbeute der Basketballabteilung an diesem Wochenende. Neben den Herren 1 waren sowohl die Herren 2 als auch sämtlich sich im Einsatz befindende Juniorenteams erfolgreich (U12, U14, U15, U16, U17 und U18). So kanns weitergehen!

Für den SVM spielten: Feldmann (26 Punkte), Sebald (22), Euringer (13, 3 Dreier), Loder (12), Bader (7), Flotzinger (6), Heckl (5, 1 Dreier) und Aumiller.

Das nächste Spiel findet am Samstag, 11.02.2012 um 16:30 Uhr beim TSV Milbertshofen 2 statt.

Bericht von: Josef Heckl

 


 

Herren 1 mit bitterer Niederlage gegen Dachau

 

Herren 1 vs. TSV 1865 Dachau 3
Samstag, 21. Januar 2012; 19:00 Uhr

Endstand 64 : 69

Eine bittere Niederlage musste man gegen die Dritte Formation vom TSV Dachau hinnehmen. Nach verschlafenem Beginn fand man erst nach einer Auszeit den Rhythmus, ein 15-0 Run bescherte jedoch eine 21:13-Führung nach dem ersten Viertel. Vor allem Per Sebald zeigte wie gewohnt seine Qualitäten und Johannes Bader scheint unter dem Korb von Spiel zu Spiel präsenter zu sein. Nun stellten die Gäste auf eine 2-3-Zonenverteidigung um. Nach anfänglichen Problemen stellte man sich auch darauf ein, trotzdem schmolz durch einige Nachlässigkeiten in der Verteidigung der Vorsprung auf 34:31 zur Halbzeit.

Von nun an mussten die Hausherren ohne Mannschaftsführer Thomas Loder auskommen, der aus privaten Gründen das Spiel vorzeitig verließ. Bald darauf musste auch Christian Benz, der dankenswerter Weise ausgeholfen hat, aus beruflichen Gründen die Halle verlassen. In der Folgezeit entglitt den Mammendorfer immer mehr die Partie. Die Proteste wegen umstrittener Schiedsrichterentscheidungen wurden im weiteren Spielverlauf mit technischen Fouls an beide Teams sanktioniert. Vorne ging in dieser Phase nicht viel zusammen und hinten kassierte man zu leichte Körbe. So lief man zu Beginn des letzten Spielabschnitts einem Rückstand von neun Zählern hinterher.

Die Mannschaft lies sich jedoch nicht hängen, bäumte sich noch mal auf und zeigte ihr Kämpferherz. Die Verteidigungsarbeit wurde nochmals intensiviert, Pünktchen für Pünktchen pirschte man sich wieder heran. Auch der ein oder andere Distanzwurf von den Guards Per Sebald und Maze Euringer fanden ihr Ziel. Der Lauf der Gastgeber wurde bei einer Führung von 64:61 mit einer Auszeit der Amperstädter unterbrochen. Nachdem im bisherigen Saisonverlauf alle knapperen Spiele zu Gunsten der Mammendorfer entschieden wurden, zeigte man sich nun leider mit der Situation überfordert. Während man Punkte an der Freiwurflinie liegen lies und auf dem Court die ein oder andere Fehlentscheidung traf, zeigten sich die Gäste von der Situation und der tollen Kulisse unbeeindruckt und trafen sicher von der Linie. In kürzester Zeit mussten wegen ihrem fünften persönlichen Foul nacheinander Euringer, Bader und Sebald das Spielfeld vorzeitig verlassen. So erlebte am Ende sowohl das Team als auch das Publikum eine bittere 64:69-Niederlage. Dass der direkte Vergleich nicht aus der Hand gegeben wurde, ist in Anbetracht des deutlichen Rückstands der Dachauer, nur ein kleiner Trost.

Um den zweiten Platz verteidigen zu können, muss man am kommenden Wochenende das schwere Spiel bei den derzeit glänzend aufgelegten Weilheimern erfolgreich bestreiten. Sie weisen mit 7:3 die gleiche Bilanz auf, das Heimspiel wurde mit acht Punkten Differenz knapp gewonnen. Rätselhaft sind derzeit die Schwächen im Abschluss. Von den Ersatzspielern muss nun auch wieder in der Offensive mehr Entlastung kommen. Trotz dieses kleinen Rückschritts wird man den Kopf nicht hängen lassen. Das Team ist weiter heiß auf Siege und will die Scharte schon bei der nächsten Begegnung wieder auswetzen.

Für den SVM spielten: Bader (21 Punkte), Sebald (20, 2 Dreier), Euringer (10, 2 Dreier), Feldmann (7), Loder (4), Benz (2), Aumiller, Binder, Flotzinger, Heckl und Dahle (DNP).

Das nächste Spiel findet am Samstag, 28.01.2012 um 16 Uhr beim TSV Weilheim 2 statt.

Bericht von: Josef Heckl

 


 

Herren 1 mit perfektem Start ins neue Jahr

 

TSV Oberhaching-Deisenhofen 2 vs. Herren 1
Sonntag, 15. Januar 2012; 18:30 Uhr

Endstand 72 : 88

Die Weihnachtspause ist endlich vorbei. Der Weihnachtsbraten und diverse Plätzchen wurden längst wegtrainiert. In den letzten Wochen wurde intensiv an der Kondition gearbeitet. Denn der Spielplan sah zu Beginn des neuen Jahres eine schwere Auftakthürde beim TSV Oberhaching vor.

Das Heimspiel gegen den Tabellennachbarn wurde im Oktober mit acht Punkten Differenz gewonnen. Nach verhaltenem Start beider Teams in den Anfangsminuten, übernahmen die Mammendorfer die Initiative und konnten so einen kleinen Vorsprung herausarbeiten. Da die Würfe aus der Distanz noch nicht so recht fielen, wurde das Heil „an den Brettern“ gesucht. Die Größenvorteile wurden immer wieder vom glänzend aufgelegten Johannes Bader ausgenutzt. Nach dem ersten Durchgang konnte bereits eine 18:13-Führung verzeichnet werden.

Im zweiten Viertel wurde die Verteidigungsarbeit nochmals intensiviert. Die Balleroberungen wurden immer wieder mit Fast Breaks von Per Sebald (22 Punkte) abgeschlossen. Die Defensive war letztendlich der Schlüssel und so zog man immer weiter davon. Die Hausherren konnten nur selten kontrollierte Angriffe abschließen und versuchten sich mit teils unglaublichen Schüssen von jenseits der Dreipunktelinie im Spiel zu halten. Vor allem David Hoffmann (25 Punkte) hatte einen sensationellen Tag und traf fünf dieser Würfe. Letztendlich war mit dem Halbzeitstand von 30:46 bereits eine Vorentscheidung gefallen.

Nach der Pause gestaltete sich die Partie relativ ausgeglichen. Nach holprigem Beginn traf Mannschaftsführer Thomas Loder (22 Punkte) einige Würfe aus der Distanz und Mitteldistanz und so konnte die Regionalliga-Reserve den Vorsprung nicht entscheidend verkürzen. Bei Mammendorf lief jetzt auch im Set Play der Ball schnell und sicher und so fanden entweder die wendigen Guards eine Lücke oder das Spielgerät wurde mit viel Geduld und schnellen Passstafetten zu den „Langen“ gebracht, die ihren Körper gekonnt einzusetzen wussten (alle drei Center punkteten zweistellig).

Der Vorsprung von sechzehn Punkten Differenz wurde ins abschließende Viertel mitgenommen. Nun versuchte man den SVM nach Korberfolg anzupressen und stellte auf eine Ball-Raumverteidigung um. Dies hatte aber keinen Einfluss auf das Spiel und brachte keinen entscheidenden Impuls mehr. Die Kräfte der Gastgeber schwanden langsam. Neben David Hoffmann konnte nur Sebastian Holz (19 Punkte) für Entlastung sorgen. Sie konnten das fehlen von drei Spielern, die im Schnitt jeweils deutlich im zweistelligen Bereich liegen, nicht kompensieren. Der SV Mammendorf dagegen ist bereits gut in Schwung, der 2. Tabellenplatz wurde souverän verteidigt und der erste direkte Vergleich wurde gewonnen. Verbesserungsbedarf gibt es noch bei der Help Defense und bei den Dreipunktewürfen.

Nächste Woche empfängt man den TSV 1865 Dachau 3. Das Hinspiel entschied man deutlich für sich. Die Dachauer sind mit einer Bilanz von 2:7 noch nicht recht in Fahrt gekommen, ließen aber mit einer knappen Niederlage gegen die ungeschlagenen Hellenen aufhorchen. So ist man also gewarnt und wird unter der Woche konzentriert an den Schwächen arbeiten.

Für den SVM spielten: Sebald (22 Punkte), Loder (22, 1 Dreier), Feldmann (12), Flotzinger (11), Bader (10), Heckl (7), Euringer (4), Aumiller und Binder. Die Jungs vom Anschreibetisch hatten etwas Probleme, die Punkteverteilung ist unseres Erachtens nicht ganz korrekt wiedergegeben!

Das nächste Spiel findet am Samstag, 21.01.2012 um 19 Uhr in Mammendorf gegen den TSV 1865 Dachau 3 statt.

Bericht von: Josef Heckl

 


 

Herren 1 verlieren zum Jahresabschluss gegen die Hellenen München 

 

BC Hellenen München vs. Herren 1
Samstag, 10. Dezember 2011; 20:00 Uhr

Endstand 91 : 70

Etwas ersatzgeschwächt traten die Herren 1 zum letzten Vorrundenspiel bei den ungeschlagenen Hellenen München an. Verzichten musste man auf Markus Aumiller (krank) und Kilian Flotzinger (privat verhindert). Als Hexenkessel erwies sich die Halle in der Albrechtstraße zwar nicht, aber von Beginn an zeigten die Gastgeber wer Herr des Geschehens ist. Schnell geriet man mit 11:3 in Rückstand. In der Offensive schien der Korb wie vernagelt zu sein. In der Verteidigung kämpfte Johannes Bader tapfer gegen die Größenvorteile der Münchner. Außerdem stellten die schnellen Guards den SVM vor große Probleme. Von außen konnten kaum Punkte erzielt werden und so sorgten die beiden Center Johannes Bader und David Feldmann dafür, dass der Rückstand nach dem ersten Viertel „nur“ 23:16 betrug.

Im zweiten Viertel tat man sich nun im Angriff etwas leichter, immer wieder zogen nun Per Sebald und Thomas Loder mit Dampf in die Zone und wurden dabei immer wieder gefoult. Die fälligen Freiwürfe wurden meist sicher verwandelt. Es konnte sich aber kein Lauf entwickeln. In der Verteidigung wurde kein Konzept gefunden und so ging es mit 47:35 in die Kabine.

Die Mammendorfer nahmen sich dort vor, noch mal alle Kräfte zu mobilisieren um den Rückstand zu verringern. Leider passierte genau das Gegenteil. Bereits Mitte des Viertels war nach einem 15:2-Run der Münchner die Begegnung entschieden. Das Schlussviertel startete mit einem Spielstand von 75:49. Die internationale Truppe konnte es sich nun leisten den Ersatzspielern einige Einsatzminuten zukommen zu lassen. Der SVM kämpfte weiter um das Ergebnis einigermaßen erträglich zu gestalten. So konnte der letzte Spielabschnitt mit 21:16 gewonnen werden. Auch der ein oder andere Dreipunktwurf fand nun endlich sein Ziel. Am souveränen und letztendlich nie gefährdeten 91:70-Sieg für die Hellenen änderte dies freilich nichts.

Zwar geht es jetzt mit einem Negativerlebnis in die Weihnachtspause und doch kann man auf eine zufriedenstellende Vorrunde zurückblicken. Mit einer Bilanz von sechs Siegen und zwei Niederlagen überwintert man auf einen tollen 2. Tabellenplatz. Es wird eine große Herausforderung sein, diesen zu halten, im neuen Jahr startet man mit dem schweren Auswärtsspiel gegen den Tabellennachbarn Oberhaching. Außerdem verbleiben nur noch drei Spiele vor heimischer Kulisse bei fünf Auswärtspartien.

Für den SVM spielten: Sebald (23 Punkte, 3 Dreier), Bader (13), Loder (13), Feldmann (12), Kindl (4), Euringer (3, 1 Dreier), Heckl (2) und Binder.

Das nächste Spiel findet am Sonntag, 15.01.2012 um 18:30 Uhr beim TSV Oberhaching-Deisenhofen 2 statt.

Bericht von: Josef Heckl

 


 

Herren 1 wieder in der Erfolgsspur 

 

Herren 1 vs. DJK Landsberg 2
Samstag, 3. Dezember 2011; 16:45 Uhr

Endstand 82 : 78

Die erste Saisonpleite aus der Vorwoche wurde im Training aufgearbeitet. Die Defizite kamen klar zur Sprache und man wollte sich durch gute Trainingsleistungen das Selbstvertrauen zurückholen. Gegen Ersatzgeschwächte Landsberger tat man sich jedoch von Beginn an schwer. Die Führung wechselte mehrmals und mit einem knappen Rückstand von 17:19 wurden die ersten zehn Minuten beendet.

Der Beginn des zweiten Viertels wurde dann komplett verschlafen. Bereits nach wenigen Minuten lief man einem 8-Punkte-Rückstand hinterher. Vor allem in der Defense hatten die Mammendorfer große Probleme. Die schnellen Guards penetrierten immer wieder erfolgreich in die Zone und konnten meistens nur mit Fouls gestoppt werden. Das Resultat waren ärgerliche And-One-Situationen. Auch eine zeitweilige Umstellung auf eine Ball-Raum-Verteidigung brachte nicht den gewünschten Erfolg. Um wieder mehr Aggressivität ins Spiel zu bringen, wurde bald schon wieder auf eine Manndeckung umgestellt. Mit einem Rückstand von 38:46 ging es dann in die Kabine. Die Ansprachen des Trainers und des Mannschaftsführers waren kurz und knackig. Mit dieser Einstellung wird man die Lechstädter nicht besiegen können.

Im dritten Spielabschnitt funktionierte die Verteidigung nun endlich besser. Einige Ballgewinne wurden mit schnellen Fast-Breaks abgeschlossen. Der Rückstand schmolz langsam aber sicher. Im Angriff spielte man aber teilweise immer noch zu kompliziert. Oftmals versuchte man es mit dem Kopf durch die Wand und übersah den besser postierten Mitspieler. Mit dem letzten Wurf hätte Maze Euringer per Dreier noch den Ausgleich in der Hand gehabt. Der Wurf verfehlte aber knapp das Ziel und so startete man das entscheidende Viertel bei einem Spieltand von 55:58.

Nun stellte vor allem Per Sebald wieder seine Klasse unter Beweis. Bereits nach kurzer Zeit übernahm man zum ersten Mal seit dem ersten Viertel wieder die Führung. Die Begegnung blieb spannend, kleinere Runs wurden durch Auszeiten wieder unterbunden. Zum Schluss wurde die Uhr durch Fouls angehalten. Das Team mit dem ruhigeren Händchen sollte die Partie also für sich entscheiden. Beide zeigten mit 8 von 14 (SVM) und 7 von 12 Freiwürfen in der Schlussphase Nerven. Mannschaftsführer Thomas Loder verwandelte aber die beiden letzten Freiwürfe sicher und so wurde der knappe Sieg von 82:78 besiegelt.

Zu lange verließ man sich darauf, dass bei den Gästen, die nur mit sieben Man angereist waren, schon irgendwann die Kräfte nachlassen werden. Dies allein hätte aber nicht ausgereicht. Eine deutliche Leistungssteigerung und ein wahrer Kraftakt waren nötig um wieder in die Erfolgsspur zu kommen. Bedanken kann man sich außerdem beim sensationellen Publikum. Bei den gegnerischen Freiwürfen wurde so viel Radau gemacht, dass der ein oder andere Wurf daneben ging. Da die Hellenen aus München erneut spielfrei waren, reist man nun sogar als Tabellenführer zum Spitzenspiel. Mit einem Sieg würde man sich wie letztes Jahr in der Kreisliga die inoffizielle Herbstmeisterschaft sichern. Nach den bisherigen Ergebnissen geht man aber als klarer Außenseiter in dieses Match. Mit viel Leidenschaft, Kampf und vielleicht wieder etwas mehr Fortune im Abschluss will man aber dagegenhalten und vielleicht die Sensation schaffen.

Für den SVM spielten: Sebald (26 Punkte, 3 Dreier), Loder (21, 1 Dreier), Bader (10), Feldmann (8), Euringer (7), Flotzinger (7), Aumiller (2), Heckl (1), Binder und Kindl.

Das nächste Spiel findet am Samstag, 10.12.2011 um 20:00 Uhr beim BC Hellenen München statt.

Bericht von: Josef Heckl

 


 

Herren 1 verlieren Heimspiel gegen Prittriching und Tabellenführung

 

Herren 1 vs. TV Prittriching
Sonntag, 27. November 2011; 19:00 Uhr

Endstand 61 : 74

Die Mitaufsteiger vom TV Prittriching sind spät in die Saison gestartet und man hoffte ein wenig, dass sie ihren Rhythmus noch nicht gefunden haben. Dass es ein besonders schweres Spiel werden würde war allen Akteuren von Beginn an klar. Thomas Loder kam wieder als Ersatz-Center von der Bank, da Kilian Flotzinger nicht dabei sein konnte und Marco Kindl rückte in die Startformation.

Das erste Viertel gestaltete sich recht ausgeglichen. Nach einem etwas besseren Start für die Mammendorfer kamen die Gäste vom Lech besser ins Spiel und bei einer knappen Führung von 18:17 erklang das Horn zum ersten Mal.

Im zweiten Viertel konnte der SVM zunächst die knappe Führung behaupten. In der Auszeit gut drei Minuten vor der Halbzeit schien dann der Trainer der Prittrichinger die richtigen Worte gefunden zu haben. Die Zone wurde dicht gemacht und ein durchkommen der schnellen Guards war kaum noch möglich, die Center konnten nur noch schwer in Position gebracht werden. Die Führung, die sich der TV in der neunten Minute erobert hatte, sollte dann bis zum Schluss Bestand haben. Zur Halbzeit war das Spiel mit 34:38 jedoch noch völlig offen.

Wieder wurde nach dem Seitenwechsel auf eine 3-2-Zonenverteidigung umgestellt. In der Offensive gelang jedoch zunächst nichts und der Korb schien wie vernagelt. Angriffe wurden teils schnell und unüberlegt abgeschlossen. Auf der Gegenseite verbuchte der Center Philip Gatza sechs Punkte in Folge, nach dem erfolgreichen Distanzwurf von Robert Holzner war Prittriching bereits auf acht Punkte entwischt.

Zu Beginn des Schlussviertels lief man bereits einem zweistelligen Rückstand hinterher. Der Gastgeber gab nicht auf und wollte „im eigenen Wohnzimmer“ den Sieg nicht kampflos hergeben. Der erfolgreiche 3-Punkte-Wurf von Marco Kindl lies die Hausherren jedoch nur kurz hoffen. Zuvor musste auch noch Per Sebald mit schweren Krämpfen ausgewechselt werden. Immer wieder war es der überragende Andreas Holzner (24 Punkte) der mit Wucht zum Korb zog und alle Aufholbemühungen der bis dahin ungeschlagenen Mammendorfer im Keim erstickte. Auch die erneute Umstellung auf Mannverteidigung brachte nicht mehr den entscheidenden Impuls.

Die erste Saisonniederlage mit 61:74 war verdient. Kaum ein Spieler erreichte Normalform. Mit dem sehr physischen Spiel kam man nur selten zu recht. Die Durchschlagkraft fehlte um dieses intensive Spiel tatsächlich für sich zu entscheiden. Im Angriff waren die Bemühungen oft glücklos und unstrukturiert. Jetzt gilt es die Niederlage abzuhacken und die richtigen Schlüsse zu ziehen. Am nächsten Wochenende empfängt der SVM die Regionalliga-Reserve des DJK Landsberg. Sie wussten bei einem Sieg und vier Niederlagen bisher nur selten zu überzeugen und stehen bereits mit dem Rücken zur Wand.

Die Basketball-Herren des SV Mammendorf bedanken sich bei allen treuen Zuschauern und hoffen im letzten Heimspiel vor der Winterpause nochmals um zahlreiche und tatkräftige Unterstützung. Ziel ist es natürlich sich vor dem eigenem Publikum mit einem Sieg zu verabschieden.

Für den SVM spielten: Sebald (17 Punkte, 1 Dreier), Bader (14), Loder (14), Kindl (9, 1 Dreier), Feldmann (6), Aumiller (1), Binder, Euringer und Heckl.

Das nächste Spiel findet am Samstag, 03.12.2011 um 16:45 Uhr in Mammendorf gegen den DJK Landsberg 2 statt.

Bericht von: Josef Heckl

 


 

Herren 1 bauen ihre Serie in der Fremde aus

 

TSV Forstenried vs. Herren 1
Sonntag, 20. November 2011; 19:30 Uhr

Endstand 75 : 90

Das Tabellenschlusslicht empfängt den Tabellenführer. Vom Papier her eine klare Angelegenheit. Doch weit gefehlt! Von Beginn an wollte sich Forstenried für den Saisonfehlstart rehabilitieren. Mit Pressverteidigung versuchte man die Mammendorfer erst gar nicht in den Rhythmus kommen zu lassen.

Nach kurzer Zeit gewöhnte man sich daran, doch immer wieder mussten Ballverluste und damit leichte Punkte hingenommen werden. Wurde die Pressverteidigung aber überwunden, waren sichere Punkte auf der Gegenseite die Folge. Es war ein munteres hin und her und so war ein hohes Ergebnis von 21:27 für die Gäste nach den ersten 10 Minuten auch nicht weiter verwunderlich.

Im zweiten Spielabschnitt ging dann der Faden etwas verloren. In der Defensive ging man nicht mit der nötigen Härte zur Sache, war oft einen Schritt zu langsam. Im Angriff wurden die Aktionen überhastet und nicht mit der letzten Konsequenz abgeschlossen. Der Vorsprung war verspielt und man musste immer wieder kleinen Rückständen hinterherlaufen. Mit einer knappen Führung von einem Punkt Differenz ging es dann in die Kabine. Dort kamen die bereits erwähnten Defizite klar zur Sprache. Insgesamt stimmte die Einstellung noch nicht.

Der SVM stellte nach der Pause auf eine Ball-Raum-Verteidigung um, nur der treffsichere Frederic Feucht wurde von Johannes Bader in Manndeckung genommen. In der Defensive lief es von nun an besser, die geklauten Bälle wurden mit Fast-Breaks abgeschlossen und der Vorsprung wurde auf zwölf Punkte ausgebaut. Die Vorentscheidung war aber noch lange nicht gefallen. Es war ein Spiel der Runs. Mit einem 7-Punkte-Vorsprung startete das entscheidende Viertel.

Die Führung war bald wieder zweistellig ehe die „One-Man-Show“ des Forstenrieder Frederic Feucht begann. Quasi im Alleingang brachte er sein Team auf zwei Zähler heran, ehe sieben Minuten vor Spielende Coach Gunnar Nummert seine Spieler zur Auszeit rief. Bis dahin hat Feucht trotz starker Verteidigung des baumlangen Johannes Bader aus allen Lagen getroffen. Nun wurde die Verteidigung wieder auf „Mann gegen Mann“ umgestellt. Die über weite Strecken dieser Begegnung praktizierte Pressverteidigung forderte vom „Träger der roten Laterne“ nun doch seinen Tribut. Der SVM überrannte fortan den Gegner und Maze Euringer schloss einen Fast-Break auch noch mit einem Dreipunktewurf ab. Spätestens jetzt glaubte keiner der Zuschauer mehr an eine Wende. Die Forstenrieder hatten Feucht (26 Punkte) – der SVM hatte neben einem sehr gut aufgelegten David Feldmann den derzeit überragenden Per Sebald. Momentan ist er in dieser Spielklasse kaum zu stoppen. Am Ende stand ein 90:75-Arbeitssieg für die Gäste zu Buche. Aufgrund der individuellen Klasse und des etwas tiefer besetzten Kaders geht das Resultat in Ordnung.

Es wurde das vom Trainer vorab prognostizierte schwere Spiel. Die Münchner aus dem Südwesten bewiesen, dass in dieser Liga im Prinzip jeder jeden schlagen kann. Zu erwähnen ist die wieder gute Bilanz von der Linie (24 von 31, 77,4 %). Um weiter ein positives Fazit zu ziehen muss erwähnt werden, dass in kritischen Phasen die Ruhe bewahrt wurde und passende Antworten und adäquate Lösungen präsentiert wurden. Der Reifeprozess dieser Mannschaft schreitet voran, in der Rückrunde der vergangenen Spielzeit hätte man diese Partie vielleicht noch verloren.

Trotzdem muss man sich wieder steigern wenn nächstes Wochenende die Jungs vom TV Prittriching anreisen. Ein sehr abgezocktes Team, mit Tom Oertel vom TSV Peiting haben sie sich auch noch verstärkt. In der letzten Saison wurden jeweils die Heimspiele gewonnen. In der „Preseason“ verlor man im Halbfinale des eigenen Herbstturniers nach „Sudden Death“, da ist also noch eine Rechnung offen. Klar ist aber auch, dass man mit dem Anspruch heran geht, in der heimischen Mehrzweckhalle in dieser Saison kein Spiel zu verlieren.

Für den SVM spielten: Sebald (27 Punkte, 2 Dreier), Feldmann (21), Bader (12), Euringer (9, 2 Dreier), Loder (9), Heckl (4), Flotzinger (4), Kindl (2), Westenrieder (2) und Aumiller.

Das nächste Spiel findet am Sonntag, 27.11.2011 um 19 Uhr in Mammendorf gegen den TV Prittriching statt.

Bericht von: Josef Heckl

 


 

Herren 1 bleiben zu Hause eine Macht

 

Herren 1 vs. TSV Milbertshofen 2
Samstag, 12. November 2011; 19:00 Uhr

Endstand 80 : 66

Nach vier Wochen Pause endlich wieder ein Punktspiel! Eine ungewöhnlich lange Pause musste mitten in der Vorrunde überbrückt werden.

Die U20-Spieler bestritten einige Spiele für die 2. Mannschaft, Bernie Binder und Maze Euringer halfen der 2. Fußball-Mannschaft dabei sich aus der Abstiegsregion zu distanzieren und kleinere Verletzungen wurden auskuriert. Trotz der langen Spielpause wurde die Spannung im Training hoch gehalten. In der letzten Trainingswoche wurde die Intensität noch einmal erhöht.

Angespannt stellte sich die Situation auf der Position des Centers dar. Kilian Flotzinger stand nicht zur Verfügung und so bestritt man das Spiel gegen die Reserve des TSV Milbertshofen mit lediglich zwei gelernten Centern. So blieb Teamkapitän Thomas Loder zunächst auf der Bank um den beiden verbliebenen „Big Man“ Johannes Bader und David Feldmann die notwendigen Verschnaufpausen zu ermöglichen. Für Ihn rückte überraschend Josef Heckl in die Startformation und Maze Euringer übernahm den Spielaufbau. Bald schon wurde das Vertrauen des Trainers gerechtfertigt und Josef Heckl traf von der Distanz und bewies nun endlich auch seine Scorerqualitäten.

Nach relativ ausgeglichenem Start übernahmen die Hausherren mehr und mehr das Heft des Handelns und konnten einen kleinen Vorsprung ausarbeiten. Thomas Loder musste schon bald ins Spielgeschehen eingreifen, da David Feldmann früh mit Foulproblemen belastet war. Nach dem ersten Viertel stand eine 7-Punkte-Führung zu Buche. Durch einige unglückliche Schiedsrichterentscheidungen geriet man nur kurzzeitig aus dem Konzept. Zweimal wurde auf Offensive-Foul entschieden und man fühlte sich um vier Punkte gebracht. Bereits kleine Kontakte wurden in der Defensive (meist einseitig) geahndet und so war nach einigen Protesten das resultierende technische Foul gegen Coach Gunnar Nummert durchaus einkalkuliert und reinigend: die Foulverteilung war in der Folgezeit etwas ausgeglichener (am Ende immer noch 17:12). In dieser hektischen Phase war es vor allem Thomas Loder der mit schwierigen Halb- und Mitteldistanzwürfen dafür sorgte, dass die Gäste nicht näher rangekommen sind. Mit 40:34 ging es dann in die Halbzeitpause.

Im dritten Viertel gestaltete sich die Begegnung dann relativ ausgeglichen. Immer wieder wurde ein zweistelliger Vorsprung herausgearbeitet, die Tabellennachbarn blieben aber auf Schlagdistanz. Der Vorsprung von sechs Punkten wurde folgerichtig in den abschließenden Abschnitt mitgenommen. Nun zeigte sich endgültig, dass man in den letzten Wochen nicht untätig war. Während bei Milbertshofen die Kondition langsam nachließ, schaltete der SVM einen Gang höher und konnte dieses Tempo scheinbar mühelos bis zum Schluss halten. Angeführt von Maze Euringer, Per Sebald und Johannes Bader wurde leidenschaftlich und aufopferungsvoll verteidigt. Das Resultat waren vermehrt leichte Punkte, meist abgeschlossen von Per Sebald, der mit seinem unnachahmlichen Zug zum Korb wieder einmal Topscorer der Partie wurde. Der Endstand von 80:66 ging dann auch in dieser Höhe in Ordnung. In der Verteidigung ging man mit mehr Biss zu Werke, aus der Distanz war man deutlich erfolgreicher (6 zu 1 Dreier) und die Freiwurfquote von 80 % war einwandfrei. Die Revanche für die Heimniederlage aus der letzten Saison und der entrissenen Kreismeisterschaft ist mit Bravour gelungen!

Da die Hellenen aus München an diesem Wochenende spielfrei waren, tritt man nun die Reise gegen den Dauerrivalen aus Forstenried wieder als Tabellenführer an. Die Münchner aus dem Südwesten sind mit drei Niederlagen aus drei Spielen denkbar schlecht in die Saison gestartet. Da man die Qualitäten dieser Mannschaft jedoch aus dem Effeff kennt, gibt es keinen Grund den Gegner zu unterschätzen. Man will auch „on the road“ weiter rote Spielberichte (für den Sieger) sammeln.

Für den SVM spielten: Sebald (20 Punkte, 2 Dreier), Loder (16), Feldmann (10), Euringer (9, 2 Dreier), Kindl (8), Heckl (8, 2 Dreier), Bader (7), Aumiller (2) und Binder.

Das nächste Spiel findet am Sonntag, 20.11.2011 um 19:30 Uhr beim TSV Forstenried statt.

Bericht von: Josef Heckl

 


 

Herren 1 mit toller Serie in die Herbstpause


Herren 1 vs. TSV Weilheim 2
Sonntag, 16. Oktober 2011

Endstand 71 : 63

Wieder gelang den Herren 1 ein Start nach Maß.

Gegen die Bayernliga-Reserve des TSV Weilheim führte man bereits nach wenigen Minuten mit 11:2. Vor allem Mathias Euringer und Thomas Loder schenkten den Gästen regelmäßig ein. Durch die aggressive Mannverteidigung und den resultierenden Schnellangriffen lag man bereits nach dem ersten Viertel mit 28:11 in Front. Zu Beginn des zweiten Abschnitts ein ähnliches Bild. Nun war es vor allem Kilian Flotzinger der die Weilheimer erst mit Würfen aus der Halbdistanz und später mit einigen Aktionen direkt am Brett zur Verzweiflung brachte. Die Weilheimer wehrten sich nun jedoch mehr und es war zu erwarten, dass dieses Spiel trotz Halbzeitführung von 46:32 noch nicht entschieden war.

Die Spielpause ist den Hausherren dann wohl nicht allzu gut bekommen. In der Defense war man zu schlafmützig und vorne wurden die Aktionen hektisch und unkonzentriert abgeschlossen. Einige leichte Punkte durch Freiwürfe wurden ebenfalls liegen gelassen. Mit einem 7:0-Run kam der Gegner wieder nah heran. Es dauerte einige Zeit bis sich der SVM wieder gefangen hat und am Ende des Viertels wieder auf 14 Punkte davon zog. Eine Schrecksekunde gab es dann auch noch: Per Sebald stürzte nach einer Offensive-Aktion mit voller Wucht auf den Rücken und musste ausgewechselt werden. Die Folge war eine schmerzhafte Prellung. In den letzten Spielminuten konnte er jedoch wieder am Spielgeschehen teilnehmen und sorgte so für Entwarnung.

Im Laufe des Schlussviertels konnte man zunächst die Führung noch weiter ausbauen. Durch einige Einzelaktionen vom überragenden Andreas Schubert (27 Punkte) konnten die Gäste noch einmal verkürzen. Es war jedoch nur noch Ergebniskosmetik, der dritte Sieg im dritten Spiel war nicht mehr ernsthaft gefährdet (Endstand 71:63).

So reichte letztendlich ein überragendes erstes Viertel und drei eher durchschnittliche Durchgänge um die weiße Weste zu wahren. Dies wird belegt durch die Tatsache, dass die letzten drei Viertel allesamt verloren wurden. Nun geht man als Tabellenführer in den ersten Break. Die nächsten drei Wochenenden sind durch den Mannschaftsrückzug von München Basket 3 und den anschließenden Herbstferien spielfrei. Die Wunden können geleckt werden und im Training kann an einigen Stellschrauben gedreht werden. Vor allem bei der Reboundarbeit muss angesetzt werden. Man lies einfach zu viele zweite und dritte Chancen zu. Danach geht es gegen das überragende Team der letzten Kreisliga-Saison. Die Zweite Formation von Milbertshofen muss jedoch auf die beiden Topscorer verzichten, die nun in der 2. Regionalliga für Furore sorgen. So wird auch in diesem Spiel einiges möglich sein.

Für den SVM spielten: Loder (16 Punkte), Flotzinger (16), Euringer (11, 2 Dreier), Sebald (9, 1 Dreier), Bader (8), Kindl (5), Feldmann (4), Binder (2), Aumiller und Heckl.

Das nächste Spiel findet am Samstag, 12.11.2011 um 19 Uhr in Mammendorf gegen den TSV Milbertshofen 2 statt.

Bericht von: Josef Heckl

 



Herren 1 gelingt Revanche gegen Dachau beim ersten Auswärtsspiel

 

TSV 1865 Dachau 3 vs. Herren 1
Samstag, 8. Oktober 2011

Endstand 60 : 79

Im dritten Anlauf konnten die Basketballer von Herren 1 nun endlich beim TSV 1865 Dachau 3 gewinnen. Beim 79:60 Auswärtssieg gelang außerdem die Revanche für die beiden Niederlagen in der vergangenen Saison und der in letzter Minute entrissenen Vize-Meisterschaft. Wie schon im ersten Spiel gelang dem SVM der bessere Start.

Vor allem Per Sebald und David Feldmann trafen am Anfang fast nach belieben. Dachau kam fast ausschließlich durch Fast Breaks zu Punkten. So war es nicht verwunderlich, dass Mannschaftsführer Thomas Loder, der den aus privaten Gründen verhinderten Coach Gunnar Nummert als Spielertrainer vertrat, deutliche Worte gefunden hat. Das umschalten von Angriff auf Verteidigung klappte von nun an besser. Die eingewechselten Spieler benötigten keine Eingewöhnungszeit uns so netzten Kilian Flotzinger und Bernhard Binder (per Dreipunktewurf) kurz nach betreten des Spielfelds gekonnt ein. Bereits nach dem ersten Spielabschnitt wurde eine klare Führung von 25:14 herausgespielt. Ein ähnliches Bild im zweiten Viertel. Durch die aggressivere Defense kamen nun wiederum die Mammendorfer immer wieder zu leichten Punkten bei Schnellangriffen. Das logische Ergebnis war eine komfortable 45:28 Halbzeitführung.

Das erste Saisonspiel diente bereits als Warnung, diesmal ging man mit deutlich mehr Elan ins dritte Viertel. Es sollte gar nicht erst der Eindruck entstehen als würde man sich den Sieg noch aus den Händen reißen lassen. Per Sebald, der mit legalen Mitteln kaum gestoppt werden konnte, nutzte seine Schnelligkeit und sein Timing und sorgte für die notwendigen Punkte. Die fälligen Freiwürfe traf er nun wieder gewohnt sicher (12 von 14). Lediglich im letzten Spielabschnitt lies man es ein wenig ruhiger angehen und der Vorsprung schmolz zwischenzeitlich auf 10 Punkte, bevor die Schlagzahl wieder erhöht wurde. Der Sieg mit 19 Punkten Differenz war insgesamt auch in dieser Höhe verdient.

Erfreulich waren die Steigerung der Freiwurfquote (von 43 % auf knapp 70 %) gegenüber dem Saisonstart, die verbesserte Helpdefense und die insgesamt starke Teamleistung. Auch mit den neuen Spielzügen konnte immer wieder gepunktet werden. Der Auftakt ist mit zwei Siegen gegen die Kreis-Vizemeister aus dem Kreis Mitte und Kreis West absolut geglückt. Nun geht es erstmals gegen einen Bezirksliga-Absteiger aus der vergangen Saison. Die Weilheimer sind aber auch kein unbeschriebenes Blatt und in der heimischen Mehrzweckhalle treten die Herren 1 immer mit einer breiten Brust an, momentan ist sie sogar noch ein bisschen breiter!

Für den SVM spielten: Sebald (30 Punkte), Loder (10, 1 Dreier), Feldmann (9), Bader (9), Euringer (8, 1 Dreier), Flotzinger (6), Westenrieder (4), Binder (3, 1 Dreier), Aumiller und Heckl.

Das nächste Spiel findet am Sonntag, 16.10.2011 um 16:45 Uhr in Mammendorf gegen den TSV Weilheim 2 statt.

Bericht von: Josef Heckl

 


 

Herren 1 gelingt Debüt in der neuen Liga gegen Oberhaching 2

 

Herren 1 vs. TSV Oberhaching Deisenhofen 2
Sonntag, 2. Oktober 2011; 19:00 Uhr

Endstand 75 : 67

Trotz guter Vorbereitung wussten die Herren 1 noch nicht so recht wo sie stehen. So wurde nach einigen Tests das erste Saisonspiel herbeigesehnt. Vor wieder zahlreichem Publikum startete man gegen den letztjährigen Vize-Meister der Kreisliga-Mitte aus Oberhaching.

Von Anfangsnervosität war dann aber keine Spur. Nach gewonnenem Tip-Off startete Per Sebald gleich zum Dreipunktespiel durch. Die 2. Formation der Hachinger schien durchaus beeindruckt vom forschen Auftreten der Hausherren. Erst Mitte des ersten Viertels fanden die Gäste langsam ins Spiel. Eine kurze Schwächephase wirkte sich nicht weiter aus und so ging man bereits mit acht Punkten Vorsprung in die Viertelpause. Die fälligen Verschnaufpausen für die Starting lineup konnten kompensiert werden und der Vorsprung zur Halbzeit wurde sogar ausgebaut. Einzig die Dreier vielen noch nicht so recht. Mit einem schon recht komfortablen Vorsprung von 40:27 ging es dann in die Kabine.

Im dritten Spielabschnitt wollte der SVM für die Vorentscheidung sorgen. Zunächst fand man auch besser ins Spiel. Dann ging aber ein wenig der Faden verloren. Gegen die Zonenverteidigung fand man zunächst kein adäquates Gegenmittel, die Distanzwürfe fielen immer noch nicht und die Center waren schwer anzuspielen. Es waren dann immer wieder Per Sebald und Mathias Euringer die durch permanentes penetrieren in die Zone die Ball-Raumverteidigung durcheinander brachten. Trotzdem schmolz der Vorsprung nach dem dritten Viertel auf acht Punkte. Ein ähnliches Bild auch im letzten Viertel. Die Oberhachinger gaben nicht auf und so lebte die Partie, die nicht immer hochklassig war, vor allem von der Spannung. Die beiden sensationellen Dreipunktwürfe vom erst 16-jährigen Nachwuchstalent Christoph Westenrieder sorgten zur rechten Zeit für etwas Entspannung auf der SVM-Bank. Der letztendlich vor allem durch die Reboundüberlegenheit verdiente Sieg mit 75:67 war zur Endphase nicht mehr gefährdet.

Die beschämende Freiwurfquote von unter 43 % sorgte bei Coach Gunnar Nummert jedoch für etwas Ratlosigkeit und dem ein oder anderen neuen grauen Haar auf seinem Haupt. Das intensive Freiwurftraining in der Vorbereitung wirkte sich noch nicht aus, diese Disziplin ist durchaus noch ausbaufähig. Am Ende überwog jedoch die Freude nach dem gelungenen Auftakt in die neue Saison. Ein wenig Wehmut kam dann doch noch auf: Yannick Heiber verlässt studienbedingt die Heimat Richtung Berlin. Diesmal vertrat er noch hervorragend den auf Exkursion befindenden Center David Feldmann. Wir wünschen ihm einen guten Start und einen passenden Basketballklub an der Spree. Durch seine Doppellizenz kann er vielleicht noch das ein oder andere Mal seine Basketballstiefel für Mammendorf schnüren. Auch Backup-Center Kilian Flotzinger wird durch sein Studium in Neu-Ulm nur noch sporadisch zum Einsatz kommen.

Für den SVM spielten: Sebald (21 Punkte), Euringer (15, 2 Dreier), Bader (10), Heiber (8), Flotzinger (7), Loder (6), Westenrieder (6, 2 Dreier), Binder (2), Aumiller und Heckl.

Bericht von: Josef Heckl

 


 

 

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